| Die Geschichte des Stadtteils Nieder-Roden | ||
| (Kurzfassung) |
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Entstanden wahrscheinlich als „Siedlung auf einer gerodeten Aue“ geht die erste urkundliche Erwähnung des heute größten Rodgauer Stadtteils auf das Jahr 786 zurück, als das Kloster Rotaha dem Kloster Lorsch vermacht wurde. Über
den Standort dieses Klosters gibt es aber bis heute keine genauen und schlüssigen
Erkenntnisse. Funde
belegen jedoch, dass Nieder-Roden bereits weit vor Christi Geburt
Siedlungsraum war. Teile dieser Funde gehören heute zum
Ausstellungsinventar des Heimatmuseums in der Turmstraße. |
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![]() Kirchenpavillon im Rollwald. Erbaut im Juni 1971. Vom kleinen Glockenturm ruft die ehemalige Lagerglocke, auch als ständige Mahnung, die Gläubigen zum Gottesdienst. |
Im
Mittelalter gelangte Nieder-Roden zu großer Bedeutung, war es unter
anderem Sitz des Centgerichts und gehörte von 1425 bis 1803 zum Erzbistum
Mainz. Seit den sechziger Jahren erlebt Nieder-Roden wohl |
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Von
knapp 3 000 Einwohner wuchs Nieder-Roden nun um mehr als 12 000 Einwohner
auf jetzt ca. 15 000
Einwohner. Neben diesen großen Wohngebieten westlich der Bahn wurde
ebenfalls östlich davon ein großes Industriegebiet entwickelt. Als
einzige Rodgauer Gemeinde gehörte Nieder-Roden bis zum Jahre 1977 zum
Kreis Dieburg im Gegensatz zu den anderen Gemeinden, die dem Kreis
Offenbach angehörten. Der
Ortsteil Rollwald entstand erst nach dem Krieg zum Teil auf dem Gelände
des ehemaligen Strafgefangenenlagers. Über
die Grenzen Rodgaus hinaus wurde Nieder-Roden bekannt durch seinen
Kiessee, von den Rodgau-Monotones besungen
als „Saint Tropez am Baggersee". |
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| Die ausführliche
Geschichte Nieder-Rodens finden Sie auf der Homepage des Arbeitskreises
Partnerschaft mit Puiseaux e.V. in deutsch und französisch unter http://www.partnerschaft-niederroden-puiseaux.de weitere Angaben zur Stadt Rodgau finden Sie auf der Homepage der Stadt unter http://www.rodgau.de |
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